Einen wunderschönen guten Abend wünsche ich euch!
Ich hoffe ihr hattet an diesem Wochenende mehr Schlaf und mehr Sonne als ich.
Denn auch wenn ich am Samstag einen schönen Trip nach Bremerhaven hatte, musste ich leider den Rest des Wochenendes drinnen verbringen. Doch wollen wir lieber von den schönen Seiten sprechen, und von dem worum es eigentlich in diesem Eintrag geht: das Wissenschaftsfestival in Bremerhaven.
Warum ich dort, in Begleitung von Mona, war ist glaube ich nicht schwer zu erraten: Wegen Kleinstadthelden! Warum auch sonst.
Nachdem wir beide einen vollen Tag hatten habe ich Mona in den Hintern getreten und wir sind nach Bremerhaven aufgebrochen.
Auf der Fahrt in den Norden haben wir uns die Zeit mit einer ziemlich sinnlosen Wette. Ich war der handfesten Überzeugung, dass Nägel lackieren am Steuer schneller geht als Pullover ausziehen. Fragt mich nicht wie ich darauf gekommen bin.
Naja, also Mona hat dagegen gewettet und natürlich gewonnen. Weil ich natürlich beim Fahren schneller einen Pullover ausziehen kann, als Nägel zu lackieren.
Davor hatten Mona und ich übrigens einen heftigen Ehekrach, welcher in einer Beziehungspause endete. Jaja, so ist das wenn man dauernd Zeit miteinander verbringt.
Kein Scherz, ich hab ihr den Wohnungsschlüssel gegeben und wir haben beschlossen den Kindern noch nichts zu sagen. Ist erstmal besser so.
Kein Scherz, ich hab ihr den Wohnungsschlüssel gegeben und wir haben beschlossen den Kindern noch nichts zu sagen. Ist erstmal besser so.
In Bremerhaven am Hafen angekommen bestaunten wir zwei, nachdem wir die Jungs begrüßt hatten, erstmal das Meer. Die Sonne ging grade unter, und so konnten wir diesen wundervollen Anblick genießen.
Es war wirklich einfach wunder-, wunderschön.
Während wir also an der Wesermündung waren spielte ein gewisser Herr, welcher seine ganze Musik mit dem Mund machte, sie aufnahm und abspielte und dazu sich bewegte. Also alles in allem ziemlich strange.
Der Rhytmus war aber auf jeden Fall gut :)
Um 21.40 Uhr betraten dann Kleinstadthelden, mit minimaler Verspätung, die Bühne und lieferten eine geile Show ab.
Ich weiß ich schreibe das wirklich jedes mal, aber es ist auch wirklich jedes Mal so. Kommt selbst zu einem Konzert und überzeugt euch. Dann kann keiner von euch sagen, dass ich jedes Mal die gleichen Floskeln schreibe: "KSH ist so toll bla bla bla"
Um gleich zum objektiven Teil zu kommen: Die vier Jungs machen auch nicht immer alles super. Sie verspielen und versingen sich und machen Sachen kaputt, wie jede andere Band auch. Aber das macht sie ja auch so authentisch. Denn auch in Bremerhaven sind die eben genannten Sachen passiert. Ich sag nur: "Nicht nur Fäuste, auch Herzen die schlagen. Nicht nur Unkraut, auch Liebe vergeht. Nicht nur Kinder, auch Gesichter die Fragen. Nicht nur geerntet auch neu gesät." Aber in der Regel fällt sowas eh niemandem auf, außer der "Crew", Mona & mir. Und wir können das ja verkraften. Dann haben wir mal was zum Lachen ;-)
Im Internet auf der Seite des Festivals stand übrigens in der Bandbeschreibung: "Die bundesweit bekannte Pop-Rock-Band aus Osterholz-Scharmbeck mit dem Trio Simon Lam, Max Krämer und Nici Kapsalis!" Was absoluter Unfug ist. Die beiden, nach Simon erwähnten, Herren sind schon nicht mehr dabei gewesen als ich die Band kennen lernte. Also seid locker über drei Jahren nicht mehr. Und das klärte Simon auf der Bühne natürlich auf und stellte tatsächlich erstmals die Band vor. War nett ;-)
Ich fand es wirklich einfach nur schön - so nah am Meer, warme Sommerluft und eine klare Nacht. Einfach eine hammer Atmosphäre.
Auf das Konzert, die Abbauphase und ein paar Verabschiedungen folgte dann ein "kleiner" Absacker. Die Jungs brachten uns zu unserem Auto. "Wir kennen die schon länger, nicht das ihr denkt..."
Und wir mussten erstmal mit der Groupie-Aussteig-Sperre, kurz Kindersicherung, kämpfen.
Danach gings dann ans Bierstürzen. Ich durfte leider nicht mit machen, wollte ja Auto fahren, aber es gibt eine unglaubliche Zeit für mich zu toppen. Ich werde üben, darauf könnt ihr euch verlassen.
In der ersten Kneipe, in welcher wir "abstiegen" nahm Mona dann das Wort stürzen zu wörtlich und zog sich eine/n Bänderzerrung/-riss zu. Das stellten wir allerdings erst am nächsten Tag im Krankenhaus fest.
Wir sind ja tapfer und somit nach einem Heiratsantrag von einem Altenpfleger schnell weiter in den nächsten Schuppen abgezogen. Besser ist das.
Alle waren gut angeheitert/alkoholisiert und ich nüchtern. Das war nicht schön, aber akzeptabel. Ich hatte meinen Spaß die Gruppe um mich zu beobachten. ;-)
"Mit was ist Gin Tonic, Wodka?"
Vor dem Laden trafen wir beim Aufbruch noch einen furchtbar "netten" Herren, welcher uns tiefe Einblicke in sein Fitnessprogramm gab und dabei sehr auf Körperkontakt aus war.
Im Klartext: Er gab mit seinem durchtrainierten Körper an, war sehr alkoholisiert, und labert nur Mist.
Als er jedoch dann auf die netten Hilfestellungen unserer Begleiter agressiv reagierte bewegte ich die Gruppe schleunigst zum gehen.
Wir waren zwar zu sechst und er alleine aber sowas muss ja nicht sein, nicht wahr.
Der Weg "nach Hause" gestaltete sich dann ebenso "anstrengend" wie lustig. Mitten in der Nacht musste ich noch meine erzieherischen Fähigkeiten auspacken und "Kinder" vom spielen abhalten. Nachts haben einfach zu viele komische Läden und Bars offen. Und irgendwann muss es ja auch mal ins Bett gehen. Also noch schnell versucht ein Kaugummi aus 'nem Automaten zu ziehen, 40 Euro dabei verballert. Diese Dinger sind aber auch wirklich Schrott. Kennt ihr das? Ich steckt, damals noch 10 Pfennig, rein und dreht und es kommt nichts raus. Habe das als Kind gehasst.
Dann wurde noch ein Plakat als Andenken aus Bremerhaven City mitgenommen (ich habe gehört es bekommt sogar einen Rahmen), wobei ich nicht weiß was an einem Wahlplakat so schön ist.
Das alles eben genannte taten also unsere Begleitungen. Wir nicht. Ich war ja nüchtern! Und Mona verletzt.
Und zum Schluss muss ich noch los werde, dass ich mich wirklich sehr ärgere, dass ich einen Termin hatte und somit nicht die Gelegenheit beim Schopf packen konnte um den Herren eins auszuswischen. Aber ich bin mir sicher: irgendwann werde ich wieder eine Gelegenheit haben, und dann werde ich sie nutzen! :)
Und damit habe ich über den Abend auch, vorerst, nichts weiteres mitzuteilen.
Eine gute Nacht wünsche ich! Au revoir!
| Felix |
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| Nille |
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| Uli |
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| Simon |







Also ich les deinen Krams ja wirklich gern, aber manchmal schreibst du... so... insiderig o.o
AntwortenLöschenAlso kA, manches umschreibst du nur, zumindest wirkts so und... ja, das versteht ja dann nich jeder^^
Ist jetzt nicht nur auf diesen Eintrag bezogen ;)
Moin Mona,
AntwortenLöschenalso ich habe deinen eintrag eben gelesen und es hört sich nach einer menge spaß an. was mich ja wirklich ein wenig traurig mach, da ich ja dann doch etwas zu weit südlich wohne um auch das ein oder andere konzert mitzunehmen :-( oder einfach alle wie DU :-)))
durch deinen blog kann ich allerdings auch so ein bisschen dran teil haben - wenn das auch nicht so schön ist wie live dabei zu sein!!!!
liebe grüße aus hessen
die eva :-)
Tolle Fotos :)
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